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Leben mit Katzen

Hallo ihr Lieben,

wie ihr wisst habe ich zwei Mietzen. Genau genommen zwei Kater. Meine beiden Jungs heißen Simba und Baghira und sie sind jetzt schon einige Zeit bei mir.

Wer mir hier auf dem Blog oder natürlich auch auf Instagram folgt, kennt die beiden ja schon.

Heute wollte ich euch mal einen kleinen Einblick in das Leben mit Katzen, vielmehr meinen “Muhs” geben.

Baghira und Simba

Meine beiden Kater, die viel zu viele Spitznamen haben, sind Brüder. Sie haben am 20.04. Geburtstag und sind 2004 zur Welt gekommen. Also schon keine ganz so jungen Hüpfer mehr.

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Wobei die beiden sich nicht ansatzweise ihr Alter anmerken lassen. Die pesen hier immer noch durch die Bude als wären sie 3 und springen ihren Kratzbaum hoch. Wobei man hier auch gern mal schon eine kleine Zwischenstufe mit der Couch nimmt. Das ist aber eher die Faulheit, weil manchmal macht man es auch ohne.

Das Leben mit Katzen ist wirklich etwas besonderes. Die Beiden kamen damals im August 2004 zu mir. Also als sie noch klein waren. Ich hatte mir extra Urlaub genommen, damit ich die erste Zeit bei ihnen sein kann.

Man was hab ich mich direkt in die beiden verliebt. Unglaublich viel Blödsinn im Kopf, aber einfach super liebenswert.

Und das hat sich bis heute nie geändert.

Leben mit Katzen (1 von 1)

Leben mit Katzen

Auch wenn die beiden ja von klein an immer zusammen waren, sind sie sich unheimlich verschieden.

In den ersten Jahren haben sie sehr viel zusammen gelegen und geschmust. Das hörte aber dann irgendwann auf als wir umgezogen sind und sie raus gehen konnte.
Es war ein bisschen als würde Simba sagen, ok, draußen ist nun das Revier von Bahira und drinnen meins. Denn Sim ist eigentlich nicht so viel raus gegangen. Baggi hingegen war von Tag eins an der Rambo und ging jeden Baum hoch und brachte oft Geschenke mit nach Hause.

Von da an gingen schon mal Zankereien los. Sie lagen nicht mehr so gern zusammen und man ging sich mehr oder weniger aus dem Weg.
Wobei, wenn es Futter gibt, ist man wieder ein Herz und eine Seele. Da wird sich geputzt und erfreut sich zusammen am Essen.

Der Alltag

Unser Morgen sieht wirklich immer gleich aus.

Ich stehe auf und die beiden Süßen sitzen vor der Schlafzimmertüre. Unser Schlafzimmer ist für die Mietzen zu, damit wir in Ruhe schlafen können. Simba ist nachts einfach zu unruhig und baut nur Scheiße. Schrank auf, plötzlich seine 5 Minuten bekommen usw. Baggi hat da eher schon mal die Angewohnheit nachts plötzlich Arien singen zu müssen. Am liebsten vor der Kellertüre oder so. Ich sage es euch. Die sind verrückt.

Also Türe zu, wir können schlafen und die beiden können nachts von mir aus singen, pesen und was gerade so von Nöten ist.

Also morgens Türe auf, 4 Augen starren mich an und meist wird direkt von Baggi erzählt. Er redet eh sehr sehr viel. Ganz die Mama^^.

Leben mit Katzen (1 von 1)

Ich mache mich dann im Bad fertig und man turnt die ganze Zeit dazwischen und meckert mich an, dass ich Hinne machen soll, weil das Frühstück sich ja nicht alleine in den Napf füllt.
Also, ich mache Hinne, aber knutsche und kraule natürlich immer zwischendurch und dann ab gibt es Frühstück.

Abends, wenn ich nach der Arbeit Heim komme, sitzen die beiden wieder vor der Türe. Das ist manchmal super süß. Wenn man mein Auto hört sitzt Baggi schon mal oben am Fenster und schaut runter, aber sobald ich aufschließe sitzt man dann direkt da.

Simba

An sich ist Simba ein relativ ruhiger Vertreter. Er ist immer sehr gefräßig und man darf bei ihm nichts unbeaufsichtigt lassen. Ansonsten ist es in seinem Bauch. Egal was!

Wer gut isst, schläft natürlich auch gerne. Er verzieht sich hierfür auch schon mal gerne.

Wenn es warm ist liegt er manchmal im Wasserbecken im Badezimmer. Sehr lustig!
In der letzten Zeit sehe ich ihn oft unter meinem Schminktisch schlafen. Da hat er aber auch echt komplett Ruhe.

Ich nenne ihn meist Sim, Simbabwe (er hat mal in so nem Bananenkarton gepennt. Da stand Simbabwe drauf – also Simba aus Simbabwe^^), Hase, Simi und natürlich Stinker.

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Baghira

Baghira ist meine kleine Diva. Er frisst noch lange nicht alles und meckert dann auch lautstark rum.

Er schläft immer da wo ich gerade bin. Er ist mein schatten. Wenn ich am PC sitze, liegt er neben mir. Auf der Couch, neben mir. Oder aber auch sehr gerne auf mir.
Und ich liebe es! Also mehr Mama – Kind äh Kater geht nicht.

Baghira heißt bei mir meist Baggi, Bagsi, Hasenpups und auch natürlich mal Stinker.

Beide nenne ich auch gern mal schwarze Teufel, wenn sie wieder etwas angestellt haben.

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Das Leben mit Katzen ist einfach etwas ganz besonderes und ich kann mir das gar nicht ohne meine beiden Stinker vorstellen. Ich bin mit Katzen groß geworden, also bei meinen Eltern hatte ich auch schon immer welche.
Auch wenn sie oft kleine Diven sind und ihren eigenen Willen haben, sind sie einfach viel zu liebenswert und besonders.

Während ich das schreibe sitzt Baggi auf meinem Schoß, schnurrt und schaut mich an. Hach, da schmilzt das Herz.

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Ich muss dazu sagen, dass ich vermutlich die liebsten Kater der Welt habe, denn sie haben mich noch nie böswillig gekratzt, weil ihnen was nicht gepasst hat. Das würde es gar nicht geben. Wenn sie keine Lust haben gehen sie einfach. Aber kratzen, niemals!

Wie ist das bei euch? Was verbindet ihr beim Leben mit Katzen? Habt ihr Haustiere?

Wenn ihr Lust habt schreibe ich bald noch mal ein bisschen über das Leben mit Katzen und gerne könnt ihr mir auch Fragen dazu stellen.
Wer noch mehr von den beiden sehen möchte, sollte mir auf Instagram folgen. Sie sind hier sehr oft in den Stories zu sehen.

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6 Comments

  • Reply Anne

    Ach ich liebe Katzen einfach. Wir haben uns vor 8 Jahren 2 Katzen Mädels aus dem Tierheim geholt, auch 2 schwarze Teufel. Leider ist im März eine Katze nach einer OP verstorben. Die verbliebene Maus ist auch eine richtige Diva, erzählt den ganzen Tag und ist mein Schatten. Wo ich bin ist sie nicht weit. Sie schläft, seitdem sie alleine ist, auch wieder im Bett 🙂
    Seit 4 Wochen haben wir ein neues Kätzchen, sie lag vor unserem Haus und muss sich aktuell noch von einer Verletzung kurieren, danach wollen wir probieren die beiden Mädels zusammenzuführen.

    Ein Leben ohne Tiere könnte ich mir nicht vorstellen, es ist einfach schön, wenn sie ankommen, schmusen oder Blödsinn machen.

    Deine beiden Kater sind unglaublich süß <3

    25. Juli 2017 at 17:53
  • Reply polisherized

    Ich möchte, dass du deine WUNDERSCHÖNEN Kätzchen alle einmal von mir knuddelst! Ich finde die so schön! So mysteriös! Wunderschöne Augen. Was für eine Eleganz. Ich könnte mir die Fotos stundenlang angucken!

    Ich habe ein kleines Häschen zu Hause. Im September wird dem Herr 12 Jahre alt. 🙂 ♥

    Liebe Grüße!

    22. Juli 2017 at 21:18
  • Reply Sandra

    Hallo Sally, wirklich toll und schön beschrieben. Da muss ich schmunzeln und gleichzeitig wird mir richtig warm ums Herz. Ich habe bevor ich von Zuhaus ausgezogen bin auch mit zwei Katzen zusammen gewohnt, die meine Mutter und mein Stiefvater sich geholt haben. Es waren eine weiß-schwarze (Püppi hieß sie, weil sie eine rosa Nase hat und immer sehr zart und vorsichtig war) und eine auch ganz schwarze (sie hieß Dicky, weil sie total verfressen war und sich überall breit gemacht hat, wo man selber grad war). Beide waren auch schon immer zusammen, somit haben wir sie auch zusammen genommen – ein eingespieltes Team sozusagen. Ich habe es auch sehr genossen die Jahre zusammen mit den beiden, denn es war immer was los, von Wurst vom Herd klauen (meine Mutter hatte vergessen sie wegzustellen und als sie Heim kam, war nur eine Fettspur im Flur zu sehen, haben sich beide darüber her gemacht 🙂 oder abends an der Terassentür ‚anklopfen‘ mit dem Pfötchen, dass sie rein wollen, das war so süß immer. Ich habe Dicky oft mit in mein Zimmer genommen abends, aber mit schlafen nachts war vorbei. Sie ist rumgeturnt und vom Kleiderschrank auf den Stuhl und in den Schrank rein usw. Als ich einmal wach geworden bin, starrten mich nur 2 grün leuchtende Augen an – hab ich mich erschrocken… naja, zumindest hatte sie es erreicht und wurde gestreichelt und gekrault und dann war auch kurzzeitig Ruhe. Ich habe es danach auch unter der Woche nicht mehr gemacht, weil ich tot müde war und sie sich ja tagsüber faul in die Sonne legen konnte. Trotzdem war es so schön und auch wenn ich Spätnachmittag Heim kam, die erkennen wohl tatsächlich die Autos, dann haben beide schon unten im Küchenfenster gehockt und miauzt und plup, standen sie auch schon in der Tür wenn man reinkam. Erstmal um die Beine geschwänzelt und in die Tasche fast reingekrochen – ach, war das herrlich! Es hat definitiv einfach Spaß gemacht und ich finde sie geben einem so viel, auch wenn beim toben mal eine Blume umgerissen wurde (zum Frust meiner Mutter 🙂 oder der Sessel angekratzt wurde… das gehört wohl teilweise dazu, dass Tiere (genau wie Kinder oder wir selber) auch ihre ‚Ecken und Kanten‘ haben. Ich hatte seit knapp 12 Jahren jetzt mit meinem Mann zu Beginn und zuletzt noch 2 Wellensittiche, die Letzte ich vor knapp 2 Monaten verstorben. Auch die beiden fehlen hier total, es ist ruhig und keiner ist mehr aktiv. Aber ich möchte auch gern wieder ein Haustier, am liebsten schon Katzen, weil es entspannte und genüssliche Vertreter sind und ich das Zusammenleben schon von damals her kenne. Natürlich sind alle individuell, aber grad das macht es so schön und Zuhaus war ich der ‚Dosenöffner‘ und das möchte ich gern wieder sein 🙂 VG Sandra ♥

    21. Juli 2017 at 16:03
  • Reply Anjanka

    Die zwei sehen richtig schön aus mit ihrem schwarzen Fell! Ich hatte vor einigen Jahren mal eine Katze. Leider hat sie alles in der Wohnung kaputt gemacht. Statt Kratzbaum hat sie Tapete und Möbel abgewetzt. Sie war einfach nicht für eine Wohnung geeignet. Mittlerweile reagiere ich auf Katzenhaare allergisch. Auch komisch. Kriege innerhalb 10 Minuten keine Luft mehr, wenn eine Katze in der Wohnung ist.
    Liebe Grüße, Anjanka

    20. Juli 2017 at 10:56
  • Reply Andrea

    Haha, wenn ich die Fotos sehe, fange ich schon fast an zu niesen^^ nee, natürlich nicht 🙂 Aber, ich bin leider hochgradig allergisch gegen Katzen (auch Hunde) und bekomme ganz schlimmes Asthma, sobald ich länger als ein paar Minuten in einem Raum bin, wo Katzen sind. Das hat schon für einigen Zirkus gesorgt, denn gerade, wenn im Freundeskreis und privaten Umfeld Katzen sind, komme ich da schnell an meine Grenzen :/ Aus dem Grund habe ich auch keinerlei Haustier, die Gefahr, weitere Allergien zu entwickeln, wäre einfach zu hoch. Trotzdem finde ich es schön, wenn Jemand an seinen Haustieren so viel Freude hat – danke für den tollen Beitrag! Liebe Grüße

    19. Juli 2017 at 20:05
  • Reply TaraFairy

    Hallo Sally,
    Was für ein wunderschöner Post! Solche Einblicke finde ich immer sehr spannend.
    Ich bin auch eine Katzenmama,meine Beiden heißen Sanjay und Samira und sind ebenfalls Geschwister. Im Mai wurden sie ein Jahr alt.
    Sie sind sehr aktiv, gehen draußen auch oft getrennte Wege, verstehen sich sonst aber sehr gut.
    Gestern kam Sanjay sehr spät nach Hause, weil er wohl von einem anderen Kater bedroht wurde, der sein Revier verteidigen wollte.
    Das war eine Aufregung! Den ganzen Abend suchten wir ihn. Als er dann endlich wieder auf der Bildfläche erschien, waren alle – auch seine Schwester Samira – überglücklich.
    Ich empfinde das Leben mit Katzen als große Bereicherung und es überwiegt den Schmerz, den man ertragen muss, wenn wir sie gehen lassen müssen.
    Ganz liebe Grüße,
    Jennifer

    19. Juli 2017 at 14:37
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